Politik im Internet

Nachhaltigkeitskultur.de 

Stand: 14 Dezember, 2006

 Gut für Gegenwart und Zukunft

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Idee
Der Reformstau in Deutschland ist ein politisches und gesellschaftliches Problem, das kulturelle Ursachen hat.
Nachhaltigkeitskultur.de will mit Fakten und Daten die Lage Deutschlands beschreiben und zu einem neuen Denken und Handeln im Sinne einer “Nachhaltigkeitskultur” ermutigen. Zu diesem Zweck präsentiert  “Nachhaltigkeitskultur.de” Daten und Dokumente, die für die öffentliche Meinungsbildung von grundlegender Bedeutung sind, analysiert und kommentiert sie, zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.                                                                                     .

Themen                                                                          

PEAKOIL - Die Welt am Vorabend einer globalen Energiekrise!!    
Über das Schwinden der Erdölreserven und die Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft

Was tun? Geht Deutschland die Arbeit aus?    
Über die dramatische Lage am Arbeitsmarkt, ihre geistigen und strukturellen Ursachen

Der nächste Wirtschaftsboom erst nach 2015?
Langwellige Konjunkturzyklen und ihre Bedeutung für Staat, Gesellschaft und Wirtschaft

Parteien im Test:     
Wie leistungsfähig sind die politischen Parteien?

Demographische Entwicklung:                                         
Herausforderung für Politik und Bürger: Bevölkerungsrückgang und die Alterung der Bevölkerung                                                        

Maßstäbe für das politische Handeln:
Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit - über die Veränderung politischer Grundwerte

Daten zur Lage der Nation                                  
Wie steht es um die Ressourcen Deutschlands, um die Grundlagen und Garanten von Lebensfähigkeit und Wohlstand unseres Landes ? Wie haben sie sich in den letzten Jahren verändert, national wie auch im internationalen Vergleich?

Grundlagen                                                            
Was hält eine Gesellschaft zusammen und nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktioniert sie?
Informationen zur Staatsordnung, Wirtschaftsordnung und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland

Aktionszentrum - Was kann ich tun ?        
Sich informieren, mitdenken, mitreden, mitmachen - Es bestehen für jeden viele Möglichkeiten, an einer Kultur der Nachhaltigkeit in Deutschland mitzuwirken. Die im Aktionszentrum aufgeführten Initiativen zeigen Wege dazu auf.

Archiv                                                                        
Statistiken, weiterführende Literatur und Internet- Links


Die Buchempfehlung


Jeremy Rifkin


Die H 2- Revolution
Mit neuer Energie für eine gerechte Weltwirtschaft


 

Sonderheft der Schriftenreihe des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung :

Bevölkerung
Fakten-Trends- Ursachen- Erwartungen

zum Download ( pdf, 6,9 MB)


Wichtige Termine:

Die politische Stimmung in Deutschland

     infratest-dimap: Deutschlandtrend
     ZDF- Politbarometer
       Die Sonntagsfrage - Bundestagswahl
       Die Sonntagsfrage - Landtagswahlen

www. nachhaltigkeitskultur.org

Das Webverzeichnis zum Thema
“Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitskultur und nachhaltige Entwicklung”

Zitat des Monats                                                 mehr...

“Die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe muss unvermeidlich dazu führen, dass aus dem Recht zum assistierten Selbstmord eine Pflicht wird. Der Pflegebedürftige, Alte oder Kranke hat nämlich alle Mühen, Kosten und Entbehrungen zu verantworten, die seine Angehörigen, Pfleger, Ärzte und Steuer zahlenden Mitbürger für ihn aufbringen müssen und von denen er sie schnell befreien könnte, wenn er das Verlagen nach aktiver Sterbehilfe äußerte.”

Prof. Manfred Spiecker, Politikwissenschaftler
 in “Euthanasie - Der Sturm auf das letzte Tabu”
Lebensforum 1/2005 der Aktion Lebensrecht für Alle e.V.

 

 - Meldungen - Meldungen - Meldungen -

 

Schweden plant Energieversorgung ohne Erdöl bis 2020

Schweden will  nach einem Bericht des Guardian innerhalb von 14 Jahren das Öl vollständig aus seiner Wirtschaft verbannen und durch erneuerbare Energien ersetzen. Die Abhängigkeit vom Öl werde als eines der größten zukünftigen Probleme der Welt angesehen. Mit diesem Plan wolle sich Schweden sowohl mental wie auch technisch auf eine Welt ohne Öl vorbereiten. Er sei eine Reaktion auf den Klimawandel, die steigenden Rohölpreise und die Warnungen, die Ölreserven der Erde könnten bald erschöpft sein.

Zum Artikel des Guardian

Berlin, den 6. März 2006

Nur noch geringer Kinderwunsch in Deutschland
Nach einer im September veröffentlichten Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) werden in  Europa nicht nur immer weniger Kinder geboren, sondern auch nur noch wenige Kinder gewünscht. Dies zeigt sich in einem besonderem Ausmaß in Deutschland und Österreich. Während Frauen in Europa im Durchschnitt 1,88 Kinder wünschen, sind die Kinderwünsche in  Deutschland mit 1,52, Österreich mit 1,43 und Italien mit 1,51 sehr niedrig. Ein vergleichsweise hoher Kinderwusch bestehe demgegenüber noch in Frankreich mit 2,25, Großbritannien mit 2,23 und der Türkei mit 2,21. Für den Erhalt der Bevölkerung ist eine Geburtenrate von 2,1 Kind pro Frau erforderlich.

 Damit ist der Kinderwunsch in Deutschland nach den Feststellungen des Bevölkerungswissenschaftlers Döbritz niedriger, als häufig angenommen. Aussagen, dass sich der Kinderwunsch im Kern immer noch an der Zwei-Kind-Familie orientiere, treffen demnach nicht mehr zu. Die Situation sei bereits so, dass nur noch wenig mehr Kinder geboren als gewünscht werden. Verändere sich der Kinderwunsch nicht, werde die Formel “weniger Familienarmut +  mehr Frauenerwerbstätigkeit = höhere Kinderzahlen” nicht aufgehen.

Zum Bericht des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung               (pdf, 4,8 MB)
Eurostat: Statistische Daten zur Geburtenhäufigkeit in den EU- Staaten

25.September 2004

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Rauchen viel gefährlicher als bisher bekannt
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat mit einer Pressemitteilung über einen Bericht der Obersten Amerikanischen Gesundheitsbehörde informiert, der vor einer Unterschätzung der Gefahren des Rauchens warnt. In dem Bericht zum aktuellen Forschungsstand wird herausgestellt, dass die Liste der Erkrankungen, die als Folge des Rauchens entstehen, viel länger ist, als bisher angenommen. Da die Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch über den Blutkreislauf überall in den ganzen Körper gelangen würden, gäbe es kaum ein menschliches Organ, dass nicht durch das Rauchen angegriffen werde. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen machten deutlich, dass nicht nur Lungen- und Kehlkopfkrebs sowie Erkrankungen der Atemwege ganz sicher durch das Rauchen verursacht würden, sondern auch Blutkrebserkrankungen, Magenkrebs, Nierenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Selbst Augenerkrankungen bis hin zur Erblindung stünden im Verdacht, eine Folge des Rauchens zu sein.

Wie das BZgA weiter mitteilte, würden nach einer aktuellen Umfrage 27, 4 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter ab 15 Jahren rauchen, mithin etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland. Zuverlässigen Schätzungen zur Folge werde etwa jeder zweite langjährige Raucher vorzeitig an den Folgen des Rauchens sterben.

Zum Bericht der Obersten Amerikanischen Gesundheitsbehörde “United States Department of Health & Human Services”: The Health Consequences of Smoking

27.August 2004

Nationaler Ethikrat lehnt das Klonen von Menschen  ab
Der nationale Ethikrat hat am 13. September 2004 seine Stellungnahme zur Frage des “Klonens zu Fortpflanzungszwecken und Klonens zu biomedizinischen Forschungszwecken” vorgelegt. Darin spricht sich der Nationale Ethikrat einmütig für ein weltweites Verbot des Klonens von Menschen zu Fortpflanzungszwecken aus und  fordert eine Präzisierung der deutschen Rechtslage im Sinne eines strafrechtlichen Verbots.

Zur ethischen Frage, ob das  Klonen von Menschen zu Forschungszwecken zugelassen werden kann, hat sich der Nationale Ethikrat auf die Empfehlung verständigt, das Klonen von Menschen zu Forschungszwecken in Deutschland gegenwärtig nicht zuzulassen.

Der Nationale Ethikrat hat sich auf Beschluss der Bundesregierung vom 2. Mai 2001 am 8. Mai 2001 als nationales Forum des Dialogs über ethische Fragen in den Lebenswissenschaften  konstituiert. Es soll den interdiziplinären Diskurs von Naturwissenschaften, Medizin, Theologie und Philosophie, Sozial- und Rechtswissenschaften bündeln und Stellung nehmen zu ethischen Fragen neuer Entwicklungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften sowie zu deren Folgen für Individuum und Gesellschaft. Ihm gehören 25 Mitglieder aus den unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen an.

Zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates (pdf- Datei)

13. September 2004

 

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