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Schweden plant Energieversorgung ohne Erdöl bis 2020
Schweden will nach einem Bericht des Guardian innerhalb von 14 Jahren das Öl vollständig aus seiner Wirtschaft verbannen und durch erneuerbare Energien ersetzen. Die
Abhängigkeit vom Öl werde als eines der größten zukünftigen Probleme der Welt angesehen. Mit diesem Plan wolle sich Schweden sowohl mental wie auch technisch auf eine Welt
ohne Öl vorbereiten. Er sei eine Reaktion auf den Klimawandel, die steigenden Rohölpreise und die Warnungen, die Ölreserven der Erde könnten bald erschöpft sein.
Zum Artikel des Guardian
Berlin, den 6. März 2006
Nur noch geringer Kinderwunsch in Deutschland Nach einer im September veröffentlichten Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) werden
in Europa nicht nur immer weniger Kinder geboren, sondern auch nur noch wenige Kinder gewünscht. Dies zeigt sich in einem besonderem Ausmaß
in Deutschland und Österreich. Während Frauen in Europa im Durchschnitt 1,88 Kinder wünschen, sind die Kinderwünsche in Deutschland mit 1,52, Österreich mit 1,43 und Italien mit 1,51 sehr niedrig. Ein vergleichsweise hoher Kinderwusch bestehe demgegenüber noch in Frankreich mit 2,25, Großbritannien mit 2,23 und der Türkei mit 2,21. Für den Erhalt der Bevölkerung ist eine Geburtenrate von 2,1 Kind pro Frau erforderlich.
Damit ist der Kinderwunsch in Deutschland nach den Feststellungen des Bevölkerungswissenschaftlers Döbritz niedriger, als häufig angenommen. Aussagen, dass sich der
Kinderwunsch
im Kern immer noch an der Zwei-Kind-Familie orientiere, treffen demnach nicht mehr zu. Die Situation sei bereits so, dass nur noch wenig mehr Kinder geboren als gewünscht werden. Verändere sich der Kinderwunsch nicht, werde die Formel “weniger Familienarmut + mehr Frauenerwerbstätigkeit = höhere Kinderzahlen” nicht aufgehen.
Zum Bericht des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (pdf, 4,8 MB)
Eurostat: Statistische Daten zur Geburtenhäufigkeit in den EU- Staaten
25.September 2004
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Rauchen viel gefährlicher als bisher bekannt Die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung hat mit einer Pressemitteilung über einen Bericht der Obersten Amerikanischen Gesundheitsbehörde informiert, der vor einer Unterschätzung der
Gefahren des Rauchens warnt. In dem Bericht zum aktuellen Forschungsstand wird herausgestellt, dass die Liste der Erkrankungen, die als Folge des Rauchens entstehen, viel
länger ist, als bisher angenommen. Da die Giftstoffe aus dem Zigarettenrauch über den Blutkreislauf überall in den ganzen Körper gelangen würden, gäbe es kaum ein
menschliches Organ, dass nicht durch das Rauchen angegriffen werde. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen machten deutlich, dass nicht nur Lungen- und Kehlkopfkrebs sowie Erkrankungen der Atemwege ganz sicher durch das Rauchen verursacht würden, sondern auch Blutkrebserkrankungen, Magenkrebs, Nierenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Selbst Augenerkrankungen bis hin zur Erblindung stünden im Verdacht, eine Folge des Rauchens zu sein.
Wie das BZgA weiter mitteilte, würden nach einer aktuellen Umfrage
27, 4 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter ab 15 Jahren rauchen, mithin etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland. Zuverlässigen Schätzungen zur Folge werde etwa jeder zweite langjährige Raucher vorzeitig an den Folgen des Rauchens sterben.
Zum Bericht der Obersten Amerikanischen Gesundheitsbehörde “United States Department of Health & Human Services”: The Health Consequences of Smoking
27.August 2004
Nationaler Ethikrat lehnt das Klonen von Menschen ab Der nationale Ethikrat hat am 13. September 2004 seine Stellungnahme zur Frage des “Klonens zu
Fortpflanzungszwecken und Klonens zu biomedizinischen Forschungszwecken” vorgelegt. Darin spricht sich der Nationale Ethikrat einmütig für ein weltweites Verbot des Klonens
von Menschen zu Fortpflanzungszwecken aus und fordert eine Präzisierung der deutschen Rechtslage im Sinne eines strafrechtlichen Verbots.
Zur ethischen Frage, ob das Klonen von Menschen zu Forschungszwecken zugelassen werden kann, hat sich der Nationale Ethikrat auf die Empfehlung verständigt, das Klonen
von Menschen zu Forschungszwecken in Deutschland gegenwärtig nicht zuzulassen.
Der Nationale Ethikrat hat sich auf Beschluss der Bundesregierung vom 2. Mai 2001 am 8. Mai 2001 als nationales Forum des Dialogs über ethische Fragen in den Lebenswissenschaften konstituiert. Es soll den interdiziplinären Diskurs von Naturwissenschaften, Medizin, Theologie und Philosophie, Sozial- und Rechtswissenschaften bündeln und Stellung nehmen zu ethischen Fragen neuer Entwicklungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften sowie zu deren Folgen für Individuum und Gesellschaft. Ihm gehören 25 Mitglieder aus den unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen an.
Zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates (pdf- Datei)
13. September 2004
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