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Stand: 14 Dezember, 2006

 

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L i t e r a t u r


    Meinhard Miegel, Stephanie Wahl

    Das Ende des Individualismus
    Die Kultur des Westens zerstört sich selbst

    Verlag Bonn Aktuell, 1993
    Preis: 19,50 €
     


    Aus dem Umschlagstext des Buches:

    Aus Sicht der Autoren zerstört sich die Kultur des Westens durch eine selbstzerstörerische Ideologie selbst: durch den Individualismus.
    Zwar hat der Individualismus die Menschen im Westen zu außerordentlichen Leistungen befähigt und ihren materiellen und immateriellen Wohlstand in einzigartiger Weise gemehrt. Zugleich hat er sie jedoch biologisch unfruchtbar werden lassen. Bevölkerungen individualistischer Kulturen sind daher nur noch bedingt lebensfähig. Sie werden durch Menschen anderer Kulturen verdrängt werden, es sei denn, sie verzichten weitgehend auf ihren Individualismus.
    Die Unvermeidlichkeit dieser Entwicklung wird von den Verfassern mit wissenschaftlicher Nüchternheit, vielleicht aber gerade deshalb mit umso beklemmenderer Eindringlichkeit beschrieben. Leben die Menschen im Westen weiter wie bisher, wird schon in wenigen Generationen - so die schlüssige Vorhersage - ihre Kultur zerfallen.
    Die Verfasser sagen, was jetzt noch getan werden kann und muss. Dabei ist keiner der von ihnen gewiesenen Wege leicht. Aber Wunschdenken hilft nicht weiter, sondern nur die schonungslose Erhellung der Wirklichkeit. Das aber heißt, mit Tabus zu brechen. So ist Bevölkerungspolitik in Deutschland künftig  ein hoher Rang einzuräumen. Die Kontroversen, die hieraus erwachsen, sind absehbar. Doch niemand kann sich ihnen entziehen.

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