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Aus dem Umschlagstext des Buches:
Aus Sicht der Autoren zerstört sich die Kultur des Westens durch eine selbstzerstörerische Ideologie selbst: durch den Individualismus. Zwar hat der Individualismus die Menschen im Westen zu
außerordentlichen Leistungen befähigt und ihren materiellen und immateriellen Wohlstand in einzigartiger Weise gemehrt. Zugleich hat er sie jedoch biologisch unfruchtbar werden lassen. Bevölkerungen
individualistischer Kulturen sind daher nur noch bedingt lebensfähig. Sie werden durch Menschen anderer Kulturen verdrängt werden, es sei denn, sie verzichten weitgehend auf ihren Individualismus. Die
Unvermeidlichkeit dieser Entwicklung wird von den Verfassern mit wissenschaftlicher Nüchternheit, vielleicht aber gerade deshalb mit umso beklemmenderer Eindringlichkeit beschrieben. Leben die Menschen im
Westen weiter wie bisher, wird schon in wenigen Generationen - so die schlüssige Vorhersage - ihre Kultur zerfallen. Die Verfasser sagen, was jetzt noch getan werden kann und muss. Dabei ist keiner der von
ihnen gewiesenen Wege leicht. Aber Wunschdenken hilft nicht weiter, sondern nur die schonungslose Erhellung der Wirklichkeit. Das aber heißt, mit Tabus zu brechen. So ist Bevölkerungspolitik in Deutschland
künftig ein hoher Rang einzuräumen. Die Kontroversen, die hieraus erwachsen, sind absehbar. Doch niemand kann sich ihnen entziehen.
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