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Aus dem Umschlagstext des Buches:
“Der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama ahnte schon immer sehr früh die einschneidenden Veränderungen der Industriegesellschaft voraus. Ob er über das Ende der Geschichte nachdachte oder
über die Konflikte der Kulturen: Seine Thesen sorgten immer für Aufregung, und selbst seine Kontrahenten haben nie bestritten, dass er mit seinen Urteilen und Prognosen die zentralen Probleme seiner Zeit trifft.
Auch Fukuyamas aktuelle Buch hat bereits kurz nach seinem Erscheinen für heftige internationale Debatten gesorgt. Fukuyama widerspricht nämlich ganz entschieden dem allgemeinen Pessimismus, der sich
angesichts wachsender Staatsverdrossenheit, steigender Kriminalität und zunehmender sozialer Kälte überall breitmacht. Er sieht darin lediglich die Symptome des Übergangs in die Epoche der
Informationsgesellschaft. Sobald sich die digitale Revolution tatsächlich durchgesetzt hat, wird sich die Gesellschaft wieder stabilisieren. Die neuen Arbeitsstile der Informationsgesellschaft nämlich fördern
gerade soziales und solidarisches Verhalten, weil sie dem einzelnen größere Selbständigkeit und Verantwortung zutrauen. Digitale Technologien überwinden die althergebrachte Grenze zwischen Arbeits- und
Privatleben, das ermöglicht neue, individuelle Lebensstile und eine faire Verteilung der Rollen zwischen Männern und Frauen. Der Mensch sucht von Natur aus ein geregeltes Zusammenleben in stabilen sozialen
Verbindungen. Noch nie standen die Chancen so gut für eine Gesellschaft, die diesem Bedürfnis gerecht wird.
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