Politik im Internet

Nachhaltigkeitskultur.de 

Stand: 14 Dezember, 2006

 

 Gut für Gegenwart und Zukunft

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 A k t i o n s z e n t r u m

Was kann ich tun ?
Eine Kultur der Nachhaltigkeit kann sich in einer Gesellschaft nur entwickeln, wenn Menschen ihren Wert erkennen und konstruktiv mitdenken, mitreden und mitmachen, wenn es darum geht, ihre Grundlagen zu legen. Es gilt in allen Bereichen der gesellschaftlichen Wirklichkeit  Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, daß der Einzelne sich emotional, intellektuell, geistig wie auch wirtschaftlich und sozial entfalten kann.
Die folgenden beispielhaft aufgeführten  Initiativen engagieren  sich dafür.

Der am 8. Mai 2003 in Bonn gegründete Verein “Bürgerkonvent”  hat es sich zum Ziel gesetzt, Bürger zu bewegen, Druck auf die Politiker auszuüben, damit diese notwendige Reformen angehen. Die Mitglieder des Vereins wollen sich nicht damit abfinden, das der Berg der politisch ungelösten Probleme immer höher wird und Deutschland nur noch vor sich hin dümpelt. Sie wollen dazu beitragen, dass die Menschen ihre Lähmung überwinden, ihre Kräfte entfalten und sich der Zukunft stellen. Dafür will der Verein in einer breiten Öffentlichkeit für sachgerechte Konzepte werben. Sprecher des BürgerKonvents ist Prof. Dr. Meinhard Miegel, Direktor des Bonner Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) und Autor des Buches “Die deformierte Gesellschaft”.
In einem Manifest, der auf der Internetseite des BürgerKonvents veröffentlicht ist, beschreibt der Verein die politischen Verhältnisse und Probleme, für deren sachgerechte Lösung er eintreten will.

                          

                   Stiftung für die Rechte
                 zukünftiger Generationen


Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen ist ein gemeinnütziger Think-Tank für Generationengerechtigkeit. Sie setzt sich konsequent dafür ein, dass kommende Generationen mindestens die gleichen Chancen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht bekommen wie frühere Generationen. Er bietet die Möglichkeit zur Mitarbeit in den Arbeitskreisen des Think- Tanks wie auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Diskussionsforen im Web.

 

Unter dem Leitmotiv “Chancen für alle” hat die Initiative im Herbst 2000 eine bundesweite Kampagne gestartet, um Menschen in Deutschland für marktwirtschaftliche Reformen zu gewinnen.Ziel der Initiative ist es,so der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Hans Tietmeyer, das bewährte Ordnungssystem der Sozialen Marktwirtschaft an die Umfeldbedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen: an die Globalisierung, die Wissensgesellschaft, die Veränderungen in der Arbeitswelt und den demographischen  Wandel. Die Initiative will eine breite gesellschaftliche Debatte darüber  anstoßen, wie wir den neuen  Herausforderungen begegnen müssen.

                        

Die Initiative “Perspektive Deutschland” will durch Online- Befragungen herausfinden, ob Institutionen in Deutschland ihre Arbeit in den Augen der Bürger gut und erfolgreich machen,ob man ihnen vertraut oder sie  kritisiert.
Das Ergebnis der letzten Umfrage aus dem Jahr 2002 ist seit dem 23.April 2003 auf der  Internetseite der von McKinsey, stern, T-online und dem ZDF getragenen Initiative veröffentlicht

ALfA e.V.

Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein - ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.
Die ALfA tritt dafür ein, dass Abtreibung nicht weiter verharmlost wird: “Abtreibung ist Unrecht. Es zu tolerieren, schwächt das Bewusstsein, dass jeder Mensch ein Recht hat zu leben. Wer bei der Abtreibung wegschaut, begünstigt vielfältige andere Bedrohungen des Lebens: verbrauchende Embryonenforschung, Forschung am nichteinwilligungsfähigen Patienten, Klonen und Euthanasie.”
ALfA will das Bewußtsein für das Lebensrecht in Poliltik und Gesellschaft neu wecken und Frauen in Not helfen.

                    

INSTI - Innovation e.V.steht für “Innovationsstimulierung”. Es ist ein bundesweites Netzwerk, das sich als erste Anlaufstelle zu allen Fragen von der Ideenfindung bis zur wirtschaftlichen Verwertung von Erfindungen sieht. INST hat sich vier Hauptaufgaben gestellt:

  • Stärkung der Erfinderkultur in Deutschland
  • Festigung von Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähgikeit
  • Optimierte Anwendung von Schutzrechten
  • Verbessertes Know how im Bereich Patentinformation

INSTI bietet Information, Beratung und vermittelt Kontakte.

Wegweiser zur Bürgergesellschaft

Die “Stiftung Mitarbeit” hat den Leitfaden”Wegweiser zur Bürgergesellschaft” entwickelt, um das Bürgerengagement sowie Selbsthilfeaktivitäten in der Gesellschaft zu fördern . Die Stiftung hat sich die Demokratieentwicklung von unten” zur Aufgabe gemacht und versteht sich als Servicestelle für das bürgerschaftliche Engagement außerhalb von Parteien und großen Verbänden.

                    

STEP 21(fairnetz) setzt sich für Respekt und Toleranz im Internet ein. Volksverhetzende Propaganda und extremistisches Gedankengut im Internet breiten sich weiterhin stark aus. Zunehmend sind davon auch attraktive Angebote für Jugendliche betroffen. Solange es keine international verbindlichen Verbote und geeignete Filter im Kampf gegen extremistische Inhalte gibt, kommt es auf die Verantwortung des einzelnen Users an. Deswegen hat “fairnetz” einen “Ehrenkodex für respektvolles Handeln im Internet” entwickelt. “Fairnetz” wirbt dafür, dass sich möglichst viele Menschen, vor allem Jugendliche, diesem Ehrenkodex anschließen und dies durch eine Eintragung in die Unterstützerliste dokumentieren.

Die Initiative “business@ school”der internationalen Unternehmensberatung “The Boston Consulting Group” organisiert Projekte im Spannungsfeld von Schule und Wirtschaft, um die Wirtschaftsausbildung an Schulen zu verbessern. Als Schülerwettbewerb angelegt steht das Thema Wirtschaft in den teilnehmenden Gymnasien ein Jahr lang auf dem Stundenplan. Vor Ort betreut von BCG - Beratern analysieren Schüler der  11. bis 13. Klasse zusammen mit ihren Lehrern zunächst Konzerne sowie lokale Wirtschaftsunternehmen und entwickeln anschließend im Team eine eigene Geschäftsidee. Bei Regionalentscheiden und einer Bundesabschlussveranstaltung werden die besten Ideen ausgezeichnet.

Die Initiative Unternehmensnachfolge “nexxt” hat es sich zum Ziel gesetzt, ein günstiges Klima für den Unternehmerischen Generationswechsel zu schaffen. Bei vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland in Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistungen und freien Berufen steht in den nächsten Jahren ein Generationswechsel an. Die Nachfolgeregelung ist verbunden mit der Verantwortung über Tausende von Arbeitsplätzen. Diese Unternehmensnachfolge zu gestalten, heißt Zukunft gestalten.

Die Inititiative,die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie Partnern aus Verbänden, Institutionen und Organisationen der Wirtschaft, des Kreditwesens und der freien Berufe getragen wird, will in Veranstaltungen, mit Aktionen und mit individueller Beratung konkrete Wege aufzeigen, wie der unternehmerische Generationswechsel erleichtert werden kann. Mit dem Internetportal “www.nexxt.org “ haben die Partner der Initiative den ersten elektronischen One-Stop-Shop zur Unternehmensnachfolge eingerichtet. Das Portal bietet u.a. eine Franchisbörse und eine Unternehmenbörse.

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